Bernd und Stefan Konken, Inhaber vom Einrichtungszentrum KONKEN, sind sehr aktive Geschäftsleute, welche den Trend der Zeit erkannt haben. Nicht nur dass die Ausstellung mit über 190 wohnfertig aufgebauten Küchen zu den größten und aktuellsten in ganz Norddeutschland gehört, sie halten auch die Ausstellung laufend auf dem neuesten Stand. So werden ständig die neuesten Küchenmodelle in die Ausstellung integriert, zum Teil Modelle, die erst Wochen später auf internationalen Messen gezeigt werden.
ist also schneller im Plazieren neuer Küchen-Modelle als viele andere Anbieter. Dabei haben die Kunden des Hauses den Vorteil, dass alles was neu, gut und schön ist, schon besichtigt und gekauft werden kann. Auch im Bad- Einrichtungsbereich wurden bereits vor Messeschluss im Hause über 25 neue Modelle aufgebaut. Bernd und Stefan Konken zeigen auch hier mit über 70 Muster- Bad - Einrichtungen Kompetenz und traumhaft schöne Bäder zum günstigen Preis.
Service wird neben Aktualität auch groß geschrieben, denn das Einrichtungszentrum KONKEN liefert nicht nur bundesweit, sondern auch in das europäische Ausland. Die Service-Monteure werden in regelmäßigen Abständen von den Herstellerfirmen auf ihre Produkte geschult und gewährleisten eine fachgerechte und saubere Montage von Küchen und Bädern. Starke Werbung in den deutschen und holländischen Medien informieren wöchentlich über aktuelle Angebote und Aktionen.
Vor 47 Jahren, im April 1965, wurde die Entscheidung getroffen, Möbel zu verkaufen. Die Idee kam, weil die jung verheirateten Firmengründer – Inge und Oltmann Konken – ihre erste Wohnungseinrichtung über einen Großhandel in Oldenburg in einem sogenannten Auslieferungslager gekauft hatten. Seinerzeit gaben die Hersteller die Möbel an ein Auslieferungslager in Kommission. Die Einzelhändler bedienten in dem Lager ihre Kunden selbst und die Rechnungsstellung ging dann direkt an den Einzelhändler, der einen Gewerbeschein hatte.
Eine Einzelhandelsgenehmigung kostete seinerzeit etwas mehr als 30 Deutsche Mark. Da wurde lange überlegt, ob man sich dieses leisten sollte. Als junger Unteroffizier bei der Bundeswehr verdiente man ja auch nicht gerade viel. Ob die Firmengründung ein Erfolg werden würde, war nicht abzusehen. Der Firmengründer hatte bis zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Kenntnisse auf dem Möbelsektor – weder im Verkauf noch in der Montage. Hinzu kam, dass die damalige Firma MÖBEL-ELEKTRO-KONKEN
nur nach Feierabend betrieben wurde. Tagsüber war Oltmann Konken bei der Bundeswehr.
Und dann ging es los! Im April 1965 erhielten Inge und Oltmann Konken die
Einzelhandelserlaubnis. Jetzt brauchte man nur noch Kunden. Nachts um 3 Uhr fuhr Oltmann Konken nach Aurich, Emden, Leer und in die umliegenden Städte und warf dort selbst per
Matritze gezogene DIN-A4-Zettel in die Briefkästen. Wenn die Kunden dann zum Hermann-Tempel-Ring 1 kamen und ein Möbelhaus erwarteten, dann fand sie nur einen Wohnblock
vor, wo Inge und Oltmann Konken im zweiten Obergeschoss rechts wohnten. Weiteren Kundenkontakt bekam die neue Möbelfirma dadurch, dass Oltmann Konken zu den Aushängen der
Standesämter fuhr und sich dort die Adressen derer holte, die in Kürze heirateten. Dann fuhr er dort hin und stellte sich als neuen Möbel- und Elektrohändler vor. In vielen
Fällen wurde vereinbart, dass man die Kunden dann zu Hause abholte und ins Auslieferungslager fuhr.
Der Erfolg war durchaus zufriedenstellend, doch es kostete auch viel Kraft. Tagsüber war man bei der Bundeswehr, abends und am Wochenende wurden entweder Möbel
verkauft oder ausgeliefert. Teilweise wurde sogar in der Mittagsstunde schon verladen. Dies ging jedoch erst zu dem Zeitpunkt, als man sich schon einen kleinen Anhänger mit
Plane leisten konnte. Vorher konnte man nur bei gutem
Wetter liefern, denn alles
wurde auf dem Dachgepäckträger,
im Kofferraum und
auf den Sitzen verstaut und
ausgeliefert.
Bereits 1966 mieteten die
Firmengründer einen Raum
mit einem Schaufenster in der
Grossstraße an, wo das erste
Schlafzimmer aufgestellt und
angeboten wurde.
Nach und nach wurde der
Anhänger immer größer. Es
musste ja auch immer mehr
ausgeliefert werden. Die Firma
wuchs. 1969 bauten Inge
und Oltmann Konken in Logabirum
ein Einfamilienhaus.
Die Garage wurde als kleines
Lager genutzt. Die Nachbarn
stellten eine größere Garage
auch noch zur Verfügung.
Jetzt konnte direkt vom Hersteller
eingekauft werden.
Kurze Zeit später wurde ein
Lager an das Einfamilienhaus
angebaut. Doch alles reichte
irgendwann nicht mehr. Die
Umsätze wurden immer größer
und es musste ohnehin
eine baldige Entscheidung
getroffen werden, ob Oltmann
Konken als Berufssoldat bei
der Bundeswehr bleiben wollte
oder das Geschäft weiter
ausgebauen sollte. Beides ging
nicht mehr, denn man arbeitete
täglich bis zu 18 Stunden.
Hinzu kam auch, dass die
Karriere bei der Bundeswehr
auch hervorragend verlief.
Oltmann Konken wurde bereits
als Stabsunteroffi zier
auf den Dienstposten eines
Kompaniefeldwebels gesetzt,
wo er zum Schluss in dieser
Position eine Kompanie mit
über 200 Soldaten zu betreuen
und zu verwalten hatte.
Beides ging also nicht mehr.
Denn der Umsatz hatte bereits
eine Höhe von fast 700.000
DM erreicht. Für die damalige
Zeit eine große Summe, wenn
man bedenkt, dass Oltmann
Konken nur nach Feierabend
und am Wochenende die
Ware verkaufte und dann
alleine (zeitweise mit einem
Helfer) die Ware auslieferte
und montierte. Frau Konken
erledigte die Buchhaltung und
den Schriftverkehr.
Anfang der 70er Jahre wurde
in Aurich Wallinghausen ein
Laden mit zwei Schaufenstern
angemietet, wo ein Lebensmittelgeschäft
aufgegeben
worden war. Hier wurde
an fangs ein Vollsortiment gezeigt.
Später dann gab es dort
das erste reine Küchenstudio
in Ostfriesland. Geöffnet war
der Laden nur am Samstag, da
man tagsüber in der Woche
seinen Dienst bei der Bundeswehr
verrichten musste.
1978 wurde bereits eine Möbelhalle
mit rund 2.000 Quadratmetern
Ausstellungsfl äche
in der Ritterstrasse 14-16 in
Leer/Loga übernommen, wo
ein Vollsortiment ohne Küchen
geführt wurde. Die Halle
in Logabirum diente dann als
reines Küchenhaus. Später
erstellten die jetzigen Inhaber
dort eine Wohnanlage mit 22
Wohnungen.
Nach zehneinhalb Jahren
Dienst, verließ der Firmengründer
1973 die Bundeswehr
als Hauptfeldwebel und baute
mit seiner Frau zusammen die
erste Möbel-Halle in Logabirum
(Gesamtgröße 300 m²).
Zum Vergleich: Das heutige
Gebäude hat eine Größe von
über 22.000m².
Die heutigen Firmeninhaber
Bernd und Stefan Konken sind
stolz auf das, was geschaffen
wurde. Von der Blockwohnung
bis heute. Sicherlich
gab es in all den Jahren auch
Höhen und Tiefen. Doch ein
guter Kaufmann zeichnet sich
dadurch aus, dass er auch in
schwierigen Zeiten die richtigen
Entscheidungen trifft.
Heute werden in drei Firmen
(Einrichtungszentrum Konken,
IBS Leasing-Bernd und
Stefan Konken und in der Firma
K&K Agentur für Marketing
und Werbung-Bernd und
Stefan Konken) insgesamt 40
Mitarbeiter beschäftigt. Vor
Jahren erfolgte eine Umstrukturierung
vom Vollsortiment
auf sechs Fachsortimente. Dieses
war nach Ansicht der Inhaber
der richtige Weg. Denn
jährlich zweistellige Umsatzsteigerungen
zeigen, dass
die Umstellung auf nur sechs
Fachsortimente die richtige
Entscheidung war. Bei dieser
riesigen Ausstellungsfl äche
sind bei sechs Fachsortimenten
natürlich Warenpräsentationen
von enormer Größe
in den einzelnen Sortimenten
möglich, die sich ein Vollsortimentshaus
kaum leisten kann.
So gibt es beispielsweise eine
Polstermeile (ein Kilometer
lang sind die Gänge durch
die Polstermöbelabteilung)
auf einer Gesamtfl äche von
rund 6.500 m², eine Küchenpräsentation
von über 190
exklusiven Küchen auf über
5.500 m² und dazu das größte
Stressless-Studio Deutschlands.
Eine riesige Ausstellung
gibt es auch im Traumland mit
Matratzen und Rahmen, sowie
bei den Essgruppen mit rund
4.500m².
Bernd und Stefan Konken
haben sich zusammen mit
der Industrie vorgenommen,
allen Kunden ein besonderes
Dankeschön auszusprechen
und die langjährige Treue zum
Haus mit einer noch nie dagewesenen
Rabattgewährung zu
belohnen.